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Starke Stimmen

[ma] Pünktlich auf die Womex hin, die grösste Messe für sogenannte Weltmusik Ende Oktober, ist die aktuelle CD Worldmusic made in Switzerland III erschienen, welche am gemeinsamen Messestand im galizischen Santiago de Compostela zur Verteilung kommt. 15 Songs umfasst das Album, mehrheitlich von MusikerInnen aus Lateinamerika, Afrika, Asien und Osteuropa, welche ihre professionelle Basis in der Schweiz haben. Zusammengestellt wurde die CD von den Musikspezialisten von artlink, die Suisa- Stiftung und Pro Helvetia haben sie produziert. Gemeinsam werden diese drei Organisationen auch am Schweizer Stand präsent sein. Die 15 Tracks zeugen von einem vielfältigen musikalischen Schaffen auf hohem Niveau, welches auch international auf steigendes Interesse stösst.

Das Büro für Kulturkooperation artlink hat dieses Jahr aber auch zwei weitere Neuheiten in die Liste seiner Publikationen aufnehmen können: zum einen die 34-seitige Dokumentation des Forums zum Abschluss des Schweizer Kulturprogramms in Südosteuropa Art of Change, welches im Dezember 2013 über 120 Fachleute aus dem In- und Ausland versammelte. Und zum andern ein ansprechend gestaltetes Infobüchlein zu unserem Programm Kunst für Kids, über das wir Kulturschaffende aus allen Sparten für Projekte und Workshops in Schulen vermitteln. Alle drei Publikationen können bei artlink gratis bezogen (im Fall von Arto of Change heruntergeladen) werden, ebenfalls die weiteren Drucksachen und Medien, welche in früheren Jahren erschienen sind. >>> Publikationen

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Erschienen

The Faranas
& Baba Salah

Run Run
(Everestrecords 2014)

[jk] Diese Produktion ist die Folge eines Zufalls mit anschliessend wachsender Freundschaft. Der Zufall: Während ihres Aufenthalts am Festival Jazz à Ouaga in Burkina Faso trafen die Berner Afrobeat-, Jazz- und Funk-Musiker 2012 auf den Gitarristen Baba Salah Cissé. Dieser ist nicht nur wegen seiner Zusammenarbeit mit Oumou Sangaré, der «Nachtigall» aus Mali, in Westafrika ein gefeierter Gitarrist. Aus den Jams in Westafrika wurde eine Einladung nach Bern. Die Arbeit der Band mit Baba Salah rund um das Buskers-Festival 2013 legte den Boden für diese Produktion.

 

Die Berner wollen keinen puren Afrobeat spielen. Sie sind keine Kopisten, sondern eignen sich die Rhythmen und Grooves an, mischen grosszügige Portionen Jazz und Funk dazu. Bereits Frontmann Mory Samb aus dem Senegal bringt afrikanische Roots-Anbindung. Der Gitarrist und Sänger Baba Salah bringt das Ganze zum tanzen. Hier trifft Mandingo Schmelz auf Präzision. Während die Band oberscharf auf den Punkt spielt kann Salah es sich erlauben, mal etwas hinter dem Beat seine Soli zu spielen, oder mit seinen perlenden Licks vorwärts zu drängen. Auf keinen Fall die Release-Tour verpassen, die Band garantiert eine heisse Party – siehe Agenda!

 

       [CD Index]

[Alle Besprechungen]

 

 
Hinweise

SüdKulturFonds

Fachkommission Musik vom 18. September 2014


[ma] Zwölf von vierzehn Gesuchen konnten von der Fachkommission Musik in ihrer Septembersitzung positiv beantwortet werden. Insgesamt wurden CHF 64'000 zugesprochen, nur in drei Fällen konnte die beantragte Summe ganz bewilligt werden. Bei der Bemessung der Beiträge haben in erster Linie die Kriterien des Fonds einen entscheidenden Einfluss: Priorität haben Projekte, die es MusikerInnen aus Entwicklungsländern ermöglichen, im Schweizer Musikmarkt Fuss zu fassen und ihre professionelle Karriere auf internationaler Ebene weiter zu entwickeln. Dann ist die Höhe der Unterstützung im Einzelfall auch im Vergleich zu den Beiträgen an ähnliche Projekte festzulegen. Für GesuchstellerInnen ist es deshalb empfehlenswert, sich auf unserer Webseite über die geförderten Projekte und deren Beitragssummen zu informieren, um ihr Gesuch mit einem realistischen Finanzantrag formulieren zu können. Denn auch die reellen Chancen eines Finanzierungsplanes sind eines der Kriterien, die von der Kommission beurteilt werden.

 

Ausführliche Informationen zum SüdKulturFonds sind hier zu finden, die Listen der unterstützten Projekte hier.

   
 
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