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Zwischen Genf und Bamako

[es] Das Raaga Trio pflegt eine feine Mischung zwischen Jazz und traditioneller westafrikanischer Musik. Da ist als erster ein reisender Gitarrist aus Italien, der Zweite ist ein Malier, der die Bassngoni spielt und Bruder des bekannten Bessekou Koyaté ist. Der Dritte im Bund kommt aus Burkina Faso und spielt Perkussion, der Vierte ist Schweizer und stellt Ungeheures auf der Mundharmonika an… Zusammen erforschen sie eine neue Musik welche in einem Crescendo von kollektiver Improvisation entsteht. Weite meditative Meere treffen auf überschäumende Rhythmen und Melodien und laden ein, tief einzutauchen. Andreas Fulgosi lernt Andra Kouyaté während einem Aufenthalt in Mali kennen. Zu dieser Zeit gehört der in Genf lebende Musiker zum Kollektiv By-Spiel, eine Jazzplattform, welche Musiker aus verschiedenen Kulturen für ein Jahr zusammen bringt. Mit Andra Koyaté und dann auch mit Baba Konaté versteht er sich dermassen gut, dass die drei beschliessen, gemeinsam weiter zu machen. Raaga bedeutet „Markt“ auf Moore, einer der Sprachen Bukina Fasos, und weist auf die Freiheit und den offenen Esprit einer Musik hin, welche jederzeit bereit ist, kurz innezuhalten und neue Töne an Bord zu holen. Nur einige Tage vor den Studioaufnahmen für ihre erste CD im Jahr 2009 trafen die drei an einer Jamsession den Munharmonikaspieler Guillaume Lagger und das Raaga Trio ist zum Quartett geworden.

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Raaga Trio
Donnerstag, 9. Februar, 20h00
La Julienne, Plan-les-Ouates (Genf)
Freitag, 10. Februar, 21h00
La Spirale, Fribourg

 
   
 
Erschienen

Ochumare

"Somos Ochumare"
2011

[ma] Für ihre zweite CD ist die in Lausanne lebende kubanische Sängerin, Geigerin und Komponistin Yilian Cañizares mit ihrer ganzen Band „Ochumare“ nach Havanna ins Studio gereist und hat sich vom einzigartigen Ambiente ihrer Heimatstadt inspirieren lassen. Entstanden sind zehn Kompositionen, welche nach Latin-Jazz, kubanischem Son, argentinischem Tango oder gar Swing schmecken, manchmal eine einem vertraut tönende Melodie anspielen, um sich dann aber auf und davon zu machen. Die elegant sonore Stimme Yilians und ihr improvisationsfreudiges Geigenspiel wird von ihren ausgezeichneten Bandgefährten Pity Cabrera aus Kuba am Piano, David Brito aus Venezuela am Bass und dem Schweizer Cyril Regamey am Schlagzeug begleitet. Bemerkenswert auch die Gastmusiker Lino Lores, welcher im zweiten Thema der CD virtuos die kubanische Tres erklingen lässt, sowie Julio Padrón mit zwei coolen Trompetensoli. Ein sorgfältig produziertes Album einer Gruppe, von welcher noch einiges zu hören sein wird.

 

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Hinweise

SüdKulturFonds

Gutsprachen der Fachkommission Musik vom
13. Dezember 2011

An ihrer Sitzung vom 13. Dezember 2011 lagen der Musik-Kommission des SüdKulturFonds zur Hälfte Gesuche für einen Beitrag an geplante CD-Produktionen vor. Sie stellte eine mehrheitlich hohe Qualität der Projekte fest und beschloss, fünf Anträge mit Beiträgen zwischen CHF 1500 und 7500 zu unterstützen. Im Weiteren kamen drei Musikfestivals in Locarno, Alt St. Johann (Toggenburg) und Winterthur in den Genuss eines eher kleineren Beitrages, da nur einzelne KünstlerInnen der Programme aus Afrika, Lateinamerika, Asien oder Osteuropa stammen. Ein weiteres Festival im Raume Biel/Bern zu Gitarre und weiteren Saiteninstrumenten erhielt CHF 5000 zugesprochen, da die Mehrheit der auftretenden KünstlerInnen den Kriterien des Fonds entspricht. Schliesslich konnte auch die Tournee eines ghanaisch/englischen Musikprojektes unterstützt werden, welches für ein Filmfestival nach Bern eingeladen und im Anschluss weitere Konzerte in Zürich und Nyon geben wird. Ausführliche Informationen zum SüdKulturFonds sind hier zu finden, die aktuelle Liste der seit Januar 2011 unterstützten Projekte hier.

   
 
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