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Musik aus Ruanda

Butera Alphonse Bertrand, mit Künstlernamen Massamba Intore, kam 1969 im burundischen Exil zur Welt, wo er in einer Künstlerfamilie aufwuchs. Bereits mit 7 Jahren wurde er von seinem Vater im Spielen der Inanga (ruandische Laute) unterrichtet. Später lebt er in Belgien, wo er drei Jahre am Konservatorium von Bruxelles studiert. Massamba kehrt im Jahre 2004 in seine Heimat zurück. Bei seinem ersten Konzert im Stadium von Amahoro in Kigali singt er vor 25'000 Menschen. Der talentierte Künstler ist ein Träger der Hoffnung, in einem Land, das vom Genozid und Hass geprägt ist, das nach Gerechtigkeit und Versöhnung sucht. Das Lied „Wirira“ (Weine nicht) mag ein besonders treffender Titel sein anlässlich dem 20-jährigen Gedenken an den Genozid von 1994. Massamba Intore bedeutet „Tanzender Krieger“. „Nyeganyega“ steht aus dem kinyarwanda übersetzt für „Bewegt euch!“ (Bougez!). Dies mag eine Aufforderung sein zu tanzen, aber auch sich in die Zukunft zu bewegen. Jeden Freitagabend spielt die Gruppe Gakondo um Massamba Intore im Hotel Des Mille Collines in Kigali. Am Freitag den 18. April 2014, für einmal jedoch, im Volkshaus in Zürich. Begleitet wird er dabei von Daniel Ngarukiye und Jules Sentore. Daniel Ngarukiye ist 1987 in der südlichen Provinz von Ruanda geboren. Er wurde vom King of Inanga, Athanase ...mehr

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Erschienen

Wellenschläge

(The Rowing Lesson). Roman von Anne Landsman, Südafrika

Der Andere Literaturklub

Bei der weißen Landbevölkerung und den armen schwarzen Familien Kapstadts heißt er Dokter God – Harold Klein ist ein leidenschaftlicher, allseits respektierter Arzt, aber auch aufbrausend und herrschsüchtig, wie seine Tochter Betsy nur zu gut weiß. Sie hat sich ihm und Südafrika entzogen, um in New York ein Leben als Künstlerin zu führen. Als ihr Vater überraschend ins Krankenhaus eingeliefert wird und das Bewusstsein verliert, kehren sich die Rollen um: Er ist nun Patient, und die Tochter spürt seinem Leiden nach – das tief in der Familienbiografie und der Geschichte seines Landes wurzelt. Der Roman ist ein imaginäres Zwiegespräch über die Kindheit und Jugend des Vaters. Zu dessen intensivsten Momenten gehören Ruderausflüge auf dem Fluss Touw, einem alles entscheidenden Sehnsuchtsort für Vater und Tochter. In Wellenschläge erzählt Anne Landsman in einer einzigartig fließenden Sprache vom Leben einer jüdischen Familie vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs bis hinein in das Südafrika der Apartheid.
Anne Landsman studierte an der Universität von Kapstadt und der Columbia University. Für Wellenschläge erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Sunday Times Fiction Prize.

[Alle Besprechungen]

 

 
Hinweise

SüdKulturFonds

Fachkommission Musik vom 27.2.2014

[ma] Ende Februar hat die Musikkommission des SüdKulturFonds erstmals in ihrer neuen Zusammensetzung getagt: nachdem die Musikerin Elina Duni bereits im Sommer Elisabeth Stoudmann abgelöst hat, konnten wir neu den Musikproduzenten Jakob Graf aus Genf (www.pfl-mgmt.com) in der Kommission begrüssen. Seit knapp 10 Jahren im Musikbusiness tätig, arbeitet Jakob Graf unter anderem als Manager von Gruppen wie Mama Rosin oder das Imperial Tiger Orchestra und ist neuerdings auch Programmleiter des Festivals „Musiques en été - Musiques colorées“ der Stadt Genf. Er ersetzt Thomas Burkhalter aus Bern, dessen Amtszeit nach 3 Jahren zu Ende gegangen ist.

14 Gesuche hatte die Kommission zu beurteilen, 11 davon erhielten insgesamt CHF 115'500 zugesprochen. Unterstützt wurden Musikfestivals in Cully, Winterthur, Horgen und Stans, zwei Tourneen durch verschiedene Städte der Deutschschweiz, sowie fünf Veranstaltungsreihen in Neuchâtel, Martigny, Fribourg, Bern und Zürich. Die nächste Deadline für die Eingabe von Gesuchen ab CHF 5'000 ist der 30. April 2014.

 

Ausführliche Informationen zum SüdKulturFonds sind hier zu finden, die aktuellen Listen der 2013 und in den Vorjahren unterstützten Projekte hier.

   
 
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