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Ein Fest für’s Kino

Mit ungefähr 400 Filmvorführungen pro Jahr ist das Festival Filmar en Amercia Latina das wichtigste Rendez-vous mit dem lateinamerikanischen Filmschaffen in der Schweiz. „Filmar liebt die engagierten Filmemacher, welche in ihren Werken die aktuellen sozialen und kulturellen Realitäten reflektieren oder analysieren. Der Süden Lateinamerikas, insbesondere Argentinien, zeigt in ausgezeichneten Spiel- und Dokumentarfilmen seit langem seine Illusionen, Hoffungen und Tragödien. Das Kino ist keine Industrie. Und Filmar en America Latina ist ein Fest“, bekräftigt Jean-Pierre Gontard, Präsident des für das Festival verantwortlichen Vereins. Vom 15. bis 30. November sind in Genf, einigen anderen Städten der Romandie und dem grenznahen Frankreich 26 Kurzfilme, 3 längere und 108 Langspielfilme zu sehen, darunter 47 Dokumentarfilme. Sie werfen einen Streiflicht auf die Filmproduktion vieler Länder des Kontinentes: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Dominikanische Republik, Kolumbien, Kuba, Ecuador, Mexiko, Nicaragua, Panama, Paraguay, Uruguay und Venezuela. Auch Begegnungen mit 24 eingeladenen Regisseuren stehen auf dem Programm. Mit drei Filmen unter dem Titel „Von Liebe, Frauen und ...mehr

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Del Amor y Otros Demonios von Hilda Hidalgo (Costa Rica)
nach dem gleichnamigen Roman von Gabriel García Marquez


 
   
 
Erschienen

Marcela Arroyo / Julio Azcano

New Tango Songbook
(Solo Musica 2014)

[jk] Diese Aufnahme ist eine Entdeckung für alle, die Tango ausschliesslich mit dem Bandoneon in Beziehung bringen. Und den grossen argentinischen Erneuerer des Tangos, Astor Piazzolla, nur über sein improvisierendes Spiel auf diesem Instrument kennen. Dabei vertonte er eine ganz Reihe von Gedichten berühmter Zeitgenossen wie Jorge Luis Borges oder Horacio Ferrer. Die Gitarre war ihm beim Komponieren eine grosse Inspiration.

 

Aus diesem Liederbuch stellten die Sängerin Marcela Arroyo und der Gitarrist Julio Azcano ihr New Tango Songbook zusammen. Sie tanzen in ihrer Interpretation konzentriert jedoch unangestrengt durch die Harmonien: hier zieht die Stimme die Gitarre, dort stemmt sie sich gegen die drängenden Arpeggien, dann wieder wickeln sich Melodie und Begleitung umeinander wie ein Seidenkleid um die Tänzerin. Sparsam eingesetzte Perkussion und ein paar Bandoneon-Tupfer kolorieren die Arrangements. Ausdruckskraft ist eine Lebensader des Tangos. Die beiden Interpreten verstehen es bestens, zwischen Kraft und Drang, zwischen Herz und Wucht ihr Spiel auszubalancieren, die emotionale Energie der Songs zu nutzen, aber nie überborden zu lassen. [Konzertdaten]

 

       [CD Index]

[Alle Besprechungen]

 

 
Hinweise

SüdKulturFonds

Fachkommission Musik vom 18. September 2014


[ma] Zwölf von vierzehn Gesuchen konnten von der Fachkommission Musik in ihrer Septembersitzung positiv beantwortet werden. Insgesamt wurden CHF 64'000 zugesprochen, nur in drei Fällen konnte die beantragte Summe ganz bewilligt werden. Bei der Bemessung der Beiträge haben in erster Linie die Kriterien des Fonds einen entscheidenden Einfluss: Priorität haben Projekte, die es MusikerInnen aus Entwicklungsländern ermöglichen, im Schweizer Musikmarkt Fuss zu fassen und ihre professionelle Karriere auf internationaler Ebene weiter zu entwickeln. Dann ist die Höhe der Unterstützung im Einzelfall auch im Vergleich zu den Beiträgen an ähnliche Projekte festzulegen. Für GesuchstellerInnen ist es deshalb empfehlenswert, sich auf unserer Webseite über die geförderten Projekte und deren Beitragssummen zu informieren, um ihr Gesuch mit einem realistischen Finanzantrag formulieren zu können. Denn auch die reellen Chancen eines Finanzierungsplanes sind eines der Kriterien, die von der Kommission beurteilt werden.

 

Ausführliche Informationen zum SüdKulturFonds sind hier zu finden, die Listen der unterstützten Projekte hier.

   
 
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