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Death Metal in Botswana

[ma] Elektronische Musik aus Bangladesh, Death Metal in Botswana oder Indonesien, Dancehall aus Ghana: Meist haben wir noch nie solche Aufnahmen gehört oder würden beim Hören auch gar nicht unbedingt merken, dass sie von Musikern oder Musikerinnen aus Asien oder Afrika produziert wurden. An den bekannten Festivals mit sogenannter Weltmusik sind meist Stile angesagt, die mehr unseren Vorstellungen entsprechen, wie der „Süden“ zu klingen hat. Wie die Musik in vielen uns wenig bekannten Teilen der Welt aber auch tönt, wie anders und gleichzeitig oft auch ganz ähnlich unseren eignen Vorlieben, lässt sich im Online-Magazin des Netzwerkes für lokale und globale Sounds norient.com entdecken. Das dreiköpfige Kernteam in Bern – darunter der Musikethnologe Thomas Burkhalter, welcher als Experte auch für den SüdKulturFonds tätig war – hat ein weltweites Netz von Journalisten, Musikspezialisten und Wissenschaftlern geknüpft und publiziert monatlich fünf bis zehn, manchmal auch fünfzehn Berichte aus einem Hotspot spannender Musik, neuer Tendenzen oder hier unbekannten Szenen. Viele kritische Gedanken zum Musik-  ...mehr

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Die Band Overthrust (Botswana)


 
   
 
Erschienen

Gabriela Bergallo

Cielo arriba (2016)

[ma] Die argentinische Sängerin Gabriela Bergallo ist vor allem durch ihre kraftvollen Interpretationen von anspruchsvollem Tango bekannt – und hier in der Schweiz meist in ihrem eigenen Theater in Embrach auf der Bühne. Noch in bester Erinnerung ist ihr Auftritt 2009 in der überzeugend inszenierten Operita von Astor Piazzolla „Maria de Buenos Aires“. In den letzten Jahren hat sie eine intensive Zusammenarbeit mit dem ausgezeichneten Pianisten, Arrangeur und Orchesterleiter Juan Esteban Cuacci begonnen, der vor Jahren schon von Buenos Aires nach Südspanien gezogen ist. Mit ihm und seiner Gruppe „La Maquina“ hat die Sängerin nun eine CD eingespielt – aber nicht mit Tangokompositionen, sondern ausschliesslich mit argentinischer Folklore. „Cielo arriba“ präsentiert Rhythmen wie die Zamba, die Chacarera. die Cueca und andere vom argentinischen Litoral. In den Arrangements wie auch der Stimme kommt aber auch hier die Spannung und Dramatik herüber, welche die Musik von Gabriela Bergallo üblicherweise prägt. Eine gelungene Interpretation von Liedern, die - wie der Tango - zum grossen Repertoire Argeniniens gehören, eingespielt von unzähligen Sänger und Sängerinnen, und gerade deshalb immer eine grosse Herausforderung.

 

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Hinweise

SüdKulturFonds

Bereits 48 Gesuch elektronisch eingereicht


Seit dem 1. Juli dieses Jahres ist die elektronische Gesuchseingabe in Betrieb. 110 Benutzer und Benutzerinnen haben sich seither im SüdKulturFonds-Portal registriert und verfügen damit über ein Konto, in welchem sie Gesuche entwerfen, bearbeiten, einreichen und – falls bewilligt – später auch die Abrechnung erstellen und einreichen können. Knapp 110 Gesuche wurden denn auch schon entworfen und teilweise wieder von den Benutzern gelöscht. Eingereicht wurden 48 Gesuche, davon sind bisher 28 bewilligt und 10 abgelehnt worden. Zugesprochen wurden CHF 109'500. Generell erhielten wir von den NutzerInnen ein positives Feedback: Die Eingabe ist zwar relativ umfangreich, vor allem was die für den Fonds relevanten KünstlerInnen betrifft. Hier müssen einige präzise Angaben gemacht werden, damit geprüft werden kann, ob sie aus dem von Geldern der Entwicklungszusammenarbeit gespiesenen Fonds unterstützt werden können. Es ist wichtig, sich bewusst zu sein, dass der SüdKulturFonds eine ganz bestimmte Zielsetzung hat und deshalb nicht mit den vielen anderen Kulturfördertöpfen verglichen werden kann. Insgesamt hat sich die Abwicklung der Gesuche um einiges vereinfacht und die Kommunikation mit den GesuchstellerInnen ist viel direkter und schneller geworden.

   
 
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