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Kulturpolitik
und Visatipps

[ma] Mit einer kleiner Feier und einer Fotoausstellung hat die DEZA im Juni ihre neue Broschüre zur ihrer Kulturpolitik in der Entwicklungszusammenarbeit präsentiert. Das 30-seitige Dokument bekräftigt das Engagement der DEZA für das zeitgenössische Kunst- und Kulturschaffen in ihren Partnerländern und für den besseren Zugang der KünstlerInnen aus dem Süden und Osten zu den Kulturmärkten in der Schweiz und in Europa. Im ersten Teil der Publikation werden die wichtigsten Argumente dargelegt, warum die Kultur wichtig für die Entwicklung ist und auch präzise die Beziehung von Kunst und Kultur angesprochen: „Das Besondere an der Kunst besteht darin, dass sie integraler Bestandteil einer Kultur – eine ihrer Ausdrucksformen – ist und zugleich eine Stellung ausserhalb dieser Kultur einnimmt, indem sie kulturell etablierte Praktiken infrage stellt.“ Im zweiten Teil und im Anhang beschreibt die Broschüre Ziele, Grundsätze und Massnahmen der DEZA Kulturpolitik, die in den Partnerländern über das sogenannte Kulturprozent und in der Schweiz in Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnerorganisationen umgesetzt ...mehr

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Bild © DEZA/GMB Akash


 
   
 
Erschienen

Eka Kurniawan

Tigermann (Ostasien Verlag)

Neu im Anderen Literaturklub

Ein dörfliches Wohngebiet am Rand einer Kleinstadt an Javas Südküste: Jeder kennt jeden, Alteingesessene leben neben neu Zugezogenen, die einen recht gutgestellt, die anderen mühsam um Arbeit und ein Auskommen kämpfend. Die Erzählung beginnt mit der Nachricht von einem brutalen Mord. Margio, ein stiller Junge, zwanzig Jahre alt, hat seinen Nachbarn getötet, indem er ihm die Kehle durchgebissen hat. Was sind die Hintergründe der Tat?
Sprachlich präzise, dicht und mit ungewöhnlichen Metaphern lässt Eka Kurniawan Margios Welt entstehen. Der Roman bietet eine überzeugende soziale und psychologische Darstellung, wobei der Rekurs auf den Tigermythos ein magisches Element einflicht und mit dessen Grenzen spielt. Eka Kurniawan wurde 1975 in West-Java geboren. Sein Studium an der philosophischen Fakultät der Universität Gajah Mada in Yogyakarta schloss er mit einer Arbeit über den bekanntesten indonesischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts ab, Pramoedya Ananta Toer. Kurniawan schreibt Romane, Kurzgeschichten, Essays, journalistische Kommentare und zeichnet Comics.

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Hinweise

SüdKulturFonds

Gesuche endlich elektronisch


[ma] Was uns bisher pro Jahr einige Kilos Papier und auch den GesuchstellerInnen viel Kopierarbeit bescherte, geht auf Ende Juni zu Ende: ab 1. Juli 2016 sind alle Gesuche und Abrechnungen beim SüdKulturFonds über ein neues Webportal elektronisch einzureichen: www.artlink.ch/fonds.

Um ein Gesuch zu präsentieren, kann mit wenigen Klicks ein Userkonto eingerichtet werden. Schon auf der Startseite sind ausführliche Informationen zu finden, welche Art Projekte und KünstlerInnen der Fonds unterstützt, wie die Fristen sind und die Gesuchsabwicklung verläuft. Die User können in ihrem Account Gesuche und später auch die Abrechnung entwerfen, verändern und schliesslich einreichen und haben jederzeit den Überblick, in welchem Stadium der Behandlung sich der Antrag befindet. Auf den aufs Wesentliche beschränkten Eingabemasken stehen viele Hilfetexte zur Verfügung, welche die Arbeit erleichtern. Ein ausführliches Projektdossier und Budget – sowie je nach Projekt und Sparte einige zusätzlich Unterlagen – können als PDF-Dokumente hochgeladen werden, der Antrag wie die Abrechnung stehen nach der Einreichung auch dem User ebenfalls als PDF zur Verfügung. Wir freuen uns auf euer Feedback!

   
 
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