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Kunst in der Schule - ein interkultureller Dialog

Das Projekt
“Kunst in der Schule – ein interkultureller Dialog” gibt SchülerInnen die Gelegenheit, sich ein halbes oder ein ganzes Jahr lang während zwei Lektionen pro Woche in direkter Zusammenarbeit mit KünstlerInnen und künstlerischen Mitteln auseinander zusetzen. Die SchülerInnen erforschen zusammen mit den KünstlerInnen und den Lehrpersonen was Identität, Fremdheit, Heimat und Herkunft, Anders- und Gleichsein bedeuten können und suchen nach geeigneten künstlerischen Darstellungsweisen sowohl in der Gruppe als auch individuell. Es wird Theater gespielt, getanzt, gemalt, geschrieben oder musiziert.
Die KünstlerInnen sind erfahren in der stufengerechten Durchführung von Projekten in Schulen und haben sich intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt. Ausserdem deckt das Projekt viele Ziele, die im Lehrplan verankert sind ab. Es fördert die Auseinandersetzung mit sich selbst und anderen sowie den interkulturellen Dialog auf verschiedenen Ebenen und unterstützt das Teamteaching, alles Erfahrungen, die wir im Pilotprojekt “Kunst in der Schule – gegen Rassismus und Gewalt” gemacht haben, das im Schuljahr 2008/09 an drei Schulen in Olten durchgeführt und mit dem Orange/Unicef Award für interkulturellen Dialog ausgezeichnet wurde. Eindrücke und Aussagen von beteiligten Lehrpersonen, KünstlerInnen und Kindern können Sie in diesem Video sehen.

 

Projektorganisation

Nach einem ersten ausführlichen Gespräch über Ihre Projektwünsche vermitteln wir Ihnen eine Künstlerin / einen Künstler und begleiten Sie an ein erstes Treffen. artlink übernimmt die Koordination und die administrativen Arbeiten für alles, was die KünstlerInnen betrifft. Wir setzen uns auch ein, für die Finanzierung des Projektes zusammen mit Ihnen Lösungen zu finden und unter anderem einen Teil des dafür bestimmten Preisgeldes des Orange/Unicef Awards für interkulturellen Dialog dafür einsetzen.

 

Ziele
Kunst im Schulalltag integrieren
Die Kinder setzen sich mit Kunst auseinander und werden selber aktiv. Dabei wird auf die Fähigkeiten und Begabungen eines jeden Kindes Rücksicht genommen. Im Vordergrund stehen die Kreativität, die sinnliche Erfahrung und das Experiment. 

Prozesse ermöglichen: individuell und als Gruppe
Die KünstlerInnen und Lehrpersonen erarbeiten zusammen die Lernziele. Der Weg, wie diese erreicht werden, ist offen und prozessorientiert. Die individuellen Inhalte der Kinder werden berücksichtigt. Es darf ausprobiert und verworfen werden.

Wahrnehmung fördern
Die Kinder lernen, sich und ihre Umwelt aus einer nicht alltäglichen Perspektive wahrzunehmen. Im Umgang mit Kunst schärfen sie ihre Wahrnehmung und lernen in ihr neue Kommunikationsmöglichkeiten zu entdecken und anzuwenden.

Weiter wirken
Die Kinder produzieren während des Projektes Bilder, Geschichten, Bücher, Theater- oder Tanzstücke, die in Ausstellungen oder Vorstellungen den Eltern, den anderen Klassen, dem Quartier gezeigt werden können.

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