Nach Hause fliehen - Flüsse, Tränen, Meer

Ein Hörkunstprojekt von Schulklassen aus Weinfelden

Alles Wasser fliesst ins Meer. Das Meer ist Unendlichkeit. Es macht verloren, weckt Sehnsucht oder gibt Geborgenheit. In Booten überqueren Menschen auf der Flucht die Meere, sie kämpfen sich durch Flüsse und von einem Kontinent zum anderen.

Im Vermittlungsprojekt «Nach Hause fliehen» setzten sich 40 Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Paul-Reinhart und der Sekundarschule Thomas Bornhauser in Weinfelden auf einer imaginierten zwölftägigen Odyssee mit dem Themenkreis Flucht und Migration auseinander. Sie produzierten dabei Texte, Töne und Klänge. Was heisst es, zu fliehen - fliehen zu müssen? Und was soll eigentlich «Nach Hause fliehen» bedeuten? Die Jugendlichen reisen auf Flüssen, überqueren Meere und kommen da an, wo sie sich hingeträumt haben: Zuhause. 

Die im Projekt «Nach Hause fliehen» erarbeiteten Hörstücke wurden Anfangs am 4. Juli 2018 im grossen Ausstellungskeller des Kunstmuseums Thurgau, Kartause Ittingen, der Öffentlichkeit live präsentiert. Nach den Sommerferien wird die Souninstallation auf den Community Radios LoRa, Zürich und Kanal K, Aarau zu hören sein. Hörstück zum Nachhören.

Regie, Konzept: Diana Rojas-Feile, www.dianarojas.net

Musik, Komposition: Michael Sauter, www.airafrique.ch

Textentwicklung: Donat Blum, donatblum.ch

Mit Gästen aus: Syrien und Afghanistan

Fotos: Nathalie Guinand, www.guinandimage.com

Produktion: Markus Baumann, artlink, Büro für Kulturkooperation, www.artlink.ch

Lehrpersonen: Susanne Wanner und Manuel Kupper

In Partnerschaft mit: Schulzentrum Paul-Reinhart und Sekundarschule Thomas Bornhauser, beide Weinfelden; Kunstmuseum Thurgau

Unterstützung: Das Projekt «Nach Hause fliehen» wurde im Rahmen von «Komet - Wettbewerb für Kulturvermittlungsprojekte an Thurgauer Schulen» des Kulturamts Thurgau realisiert und unterstützt von der Stiftung für Radio und Kultur Schweiz SRKS.

Bericht von Brigitte Elsner-Heller auf www.thurgaukultur.ch