Bands on Tour

Die hier präsentierten Bands leben ganz oder teilweise in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Osteuropa. Sie sind meist nur im Rahmen von mehreren Konzerten mit vernünftigen Kosten zu buchen. Eine Tournee kann oft mit einem Beitrag aus dem SüdKulturFonds unterstützt werden. Lassen Sie sich frühzeitig beraten!

Maryam Saleh

Ägypten - Arabic Psych Rock


Die ägyptische Sängerin und Komponistin Maryam Saleh ist in der arabischen Welt keine Unbekannte. Ihre Stücke sind persönlich, manchmal philosophisch und sehr oft politisch. Die Paarung intelligenter Texte mit einer kraftvollen und rohen Stimme getragen von Trip Hop- und psychedelischen Rocksounds kennzeichnet ihre Musik.

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Almoharek Kairo (via artlink)

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Ami Yéréwolo

Rapperin aus Mali


Wer die Schlüsselwörter Frau, Rap und Mali eingibt, wird unweigerlich auf die Künstlerin Ami Yéréwolo stossen. Zweitplatzierte im Prix RFI 2018, hat sie zur Zeit grossen Erfolg in Mali und den umliegenden Ländern. Wie ein UFO bewegt sie sich in einem von Männern dominierten Universum, wo Frauen meist einzig als Chorstimmen vorkommen. Ihre bemerkenswerte Laufbahn bewegt sich abseits der Clichés Made in USA; Ami erzählt, zum ersten Mal etwas von Rap gehört zu haben, als man ihr in jungen Jahren sagte, was sie mache sei Rap. Als einzige Künstlerin aus Mali produziert sie ihre Alben und organisiert ihre Tourneen selbst.

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Tootard

Golan Höhen - Mountain Roots Rock
Hasan Nakhleh (voc, git), Rami Nakhleh (dr/elec), Amr Mdah (sax)  


Die Band stammt von den besetzten Golanhöhen. Deren Bewohner gelten als Staatenlose und besitzen ein Ausweisdokument, das „Laissez Passer“ genannt wird. Von der Absurdität dieser Situation handelt das Titelstück ihres Albums, das weltweit lobende Kritiken erhielt. In ihrer tanzbaren Musik sind neben klassischen Elementen der Levante-Region auch Einflüsse der Tuareg-Musik und karibische Rhythmen zu hören. Hasan Nakhleh, Kopf der Band, lebt seit vier Jahren in Bern.

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Jacob Salem & Somkieta

Burkina Faso - Rock Mossi


Jacob Salem verlässt sein Dorf in Burkina Faso, um in Ouagadougou das Glück als Rockmusiker zu finden. Dort begegnet er 2013 dem Schweizer Gitarristen André „Somkieta“ Courbat, der auf seinem Motorrad durchs Land fährt und auf der Suche nach lokalen Musikern ist. Eine fruchtbare Zusammenarbeit beginnt, und mit „Nanluli“ entsteht ihr erstes Album. Traditionelle Rhythmen aus Jacobs Region, die Rock-Attitüde des Sängers, die Einflüsse von Courbat und seiner Schweizer Band formen einen Stil, der gerne als „Rock Mossi“ bezeichnet wird. 

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Hawidro

Ägypten - Afro-Egyptian


Wahrscheinlich gibt es keine geeignete Genrebezeichnung für die Musik von Hawidro . Der Bandname heisst auf Nubisch „Rückkehr“ und ihre Musik bezeichnet die Band selber als „Afro-Egyptian“. Diese Entdeckung aus dem Hause der Kairoer Independent-Agentur Almoharek ist eine moderne, musikalische Rückbesinnung auf das afrikanische Erbe in der ägyptischen Kultur.

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Almoharek Kairo (via artlink)

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Lekhfa

Ägypten - Alternative


Lekhfa nennt sich das Kollaborationsprojekt wichtiger Exponenten der alternativen arabischen Musikszene. Den Kern der Gruppe bilden Maryam Saleh an Gesang und Gitarre, der palästinensische Songwriter, Sänger und Multiinstrumentalist Tamer Abu Ghazaleh und der renommierte Elektroniker und Komponist Maurice Louca.

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Almoharek Kairo (via artlink)

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Leila Gobi

Trance - Electro Touareg

Leila Gobi (voc/ g), Khalil M. Touré (g), Amadou Debélé (b), Abdourhamane Salaha (perc), Matthieu Clara (machine/ perc) 


Leila Gobi, ursprünglich aus der abgelegenen Provinzstadt Menaka im malischen Sahel, verleiht zusammen mit ihrer Band der traditionellen Tuareg-Trance eine zeitgenössische Elektro-Dimension. Während sie der Musik aus der Wüste und auch den Sprachen Songhai und Tamaschek treu bleibt, setzt sich ihr prägnanter Gesang in einem hypnotischen Universum aus Beats und Stromgitarren durch.

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WAX Booking (via artlink)

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Trio Kazanchis +2

Ethio jazz punk
Jeroen Visser (keys, sax), Mesele Amamaw (krar/voc), Endris Hassen (masinqo), Christian Weber (bass), Fabien Duscombs (dr)


Trio Kazanchis bricht Stilgrenzen auf. Eine logische Folge, wenn der Sänger und Krarspieler Mesele Asmamaw aus Äthiopien auf den in Zürich wohnhaften Ex-Punk Jeroen Visser (Keyboard und Saxophon) und auf den französischen Drummer Fabien Duscombs trifft. Die Musiker haben sich in Addis Abeba kennen gelernt. Vor einigen Jahren kamen der Masinqo-Spieler Endris Hassen und der Bassist Christian Weber hinzu. Aus dem Trio wurde Kazanchis +2.

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Robin Thirdfloor

Alternative Hip Hop from Durban


Der in Durban aufgewachsene Robin Thirdfloor lässt seit längerem im Internet und den Radiosendern im südlichen Afrika aufhorchen. Prägnant pulsierende  Tonspuren verbinden sich zu einem einzigartigen Sound, dessen Rezept nur er kennt. Seine kürzlich erschienene EP, ‘Bhotela’ surft durch südafrikanische Rap Styles, um sich brillant davon abzusetzen. Das Resultat ist eine Musik aus Rhytmen und markigen Rhymes mit nahtlosem Flow (auf Englisch und Zulu). Die Kombination von Kwaito (Soweto House music), Hip-Hop und Gqom (Durban House music) steht für die populäre Undergroundkultur von Durban. 

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Siselabonga

Senegal/ Schweiz - Mandingo-Pop
mit Tarang Cissokho (kora), Glauco Cataldo (voc, git), Fabio Meier (perc)


Das junge Trio Siselabonga besteht aus dem Gitarristen und Sänger Glauco Cataldo, dem Perkussionisten Fabio Meier – beide aus der Schweiz – und dem in Dakar lebenden Koraspieler Tarang Cissokho. Auf ihrem Debut-Album „Binte“ trifft die Mandingo-Tradition in verspielter und melodiöser Weise auf Popmusik in Singer-Songwriter-Manier.

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Kala Jula

Mali/ Schweiz
Samba Diabaté (git, ngoni), Vincent Zanetti (kora, git, perc)


Kala Jula ist ein Projekt zwischen Monthey im Wallis und Bamako in Mali: Vicent Zanetti und Samba Diabaté spielen beide Gitarre und pflegen einen sehr raffinierten Sound, der nicht nur Gitarristen begeistert. Ihre Stücke sind geprägt von der Art des Gitarrenspiels, wie es von den Mandinke-Musikern Westafrikas gepflegt wird.

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Meduoteran

Serbien/ Türkei
Taylan Arikan (baglama), Srdjan Vukasinovic (acc)


Meduoteran ist ein Duo, das sich auf die Ausdruckskraft der zwei Instrumente konzentriert und Baglama (anatolische Laute) und Akkordeon Klänge entlockt, die man von diesen kaum erwartet. Wer die beiden Musiker auf der Bühne erlebt, wird von ihrer Virtuosität, ihrem Gespür für zeitgemässe Interpretation traditioneller Melodien und ihrer Spielfreude hingerissen sein. Sie treten auch im Trio oder Quartett auf.

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