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Urbanes Afrika
im Fokus

Basel steht im Juni im Zeichen von Afrika – von Forschung und Kultur. “Urban Africa – Urban Africans: New Encounters Between the Rural and the Urban” ist das Thema der European Conference of African Studies ECAS 2017, die vom 29. Juni bis 1. Juli stattfindet. Sie bringt viele Leute nach Basel, die sich über Studium und Beruf für Afrika Interessieren. Rund um die Tagung ist eine grosse Zahl von kulturellen Veranstaltungen aller Art angesetzt, die bereits am 9. Juni beginnen und während der Tagung Ende Juni ihren Höhepunkt erleben.

 

Den Auftakt Anfang Juni macht das Image Afrique Festival, welches sich zum sechsten Mal zeitgenössischer Fotografie widmet, die in Afrika entstanden ist, oder sich dem Leben in der Diaspora widmet: Auf dem Theaterplatz in Basel werden im Aussenraum preisgekrönte FotografInnen ausgestellt, auf dem Voltaplatz widmet sich eine Soloshow dem ägyptischen Fotografen Nabil Boutros. Die diesjährige Ausgabe von Image Afrique ist erstmals spartenübergreifend; in zwei mehrsprachigen Leseabenden setzt es sich mit "Stadtsprachen: Der Klang der Sprache" auseinander, das Kino Sputnik in Liestal präsentiert zudem Filme aus und über Afrika.

 

Ab 11. Juni ist das Festival Kongo am Rhein angesagt, welches von der Literaturwissenschaftlerin ...mehr

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Erschienen

Amine & Hamza

Fertile Paradoxes
ARC Music (2017)

[rh] ‚Fertile Paradoxes‘ nennt sich das neue Album der in der Schweiz lebenden tunesischen Brüder Amine & Hamza M‘Raihi. International bekannt sind sie mittlerweile für ihre Virtuosität auf der Oud und dem Kanun, den beiden Königsinstrumenten der klassischen arabischen Musik. In ihrem jüngsten Werk erforschen sie die Versatilität dieser traditionellen Instrumente im Jazz, der westlichen Klassik, dem Flamenco und der indischen Musik. Entstanden sind acht atmosphärisch dichte Kompositionen, die einmal hypnotisch oder verträumt oder dann stürmisch und zeitweilen gar überbordend wirken. Der Albumtitel beschreibt dabei auf zugespitzte Weise sowohl die Wahl der Ingredienzen als auch die Art ihrer Zubereitung: Kanun trifft auf Saxophon, Cello auf Tabla, Akkordeon auf Oud. Instrumente und Musikrichtungen, die gewöhnlich nicht miteinander agieren, vermischen sich auf diesem Album zu unerhörten und interessanten Klangfarben. Die Herkunftsländer der Musiker und selbst die Aufnahmeorte erstrecken sich von Indien, Polen, der Schweiz, Frankreich und Tunesien bis hin in die USA. ‚Fertile Paradoxes‘ liefert ein weiteres eindrückliches Exempel dafür, dass sich gute Musik nicht um Kategorien scheren muss und dass sich in ihr nichts grundsätzlich ausschliesst.

 

       [CD Index]

[Alle Besprechungen]

 

 
Hinweise

Ich dachte, wir sind alle Menschen

Ein Hörkunstprojekt


Samstag, 17. Juni 2017, 17 Uhr

Foyer Stadtmuseum Aarau

Lernende des Integrationsprogrammes der Kantonalen Schule für Berufsbildung moderieren eine 60minütige Live-Sendung. Direktübertragung auf Radio Kanal K auf 94,9 MHz. Streaming: www.kanalk.ch

 

Rund dreissig Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 30 Jahren setzten sich während drei Monaten mit ihren Zukunftsperspektiven auseinander - mit Träumen und Möglichkeiten und Hindernissen. Daraus entstand ein akustischer "reality-check" zwischen Dokument und Fiktion.  Das Projekt wurde von der Performerin  Diana Rojas und dem Büro für Kulturkooperation artlink initiiert und gemeinsam mit dem Musiker Micheal Sauter und dem Schriftsteller Donat Blum realisiert. Es entstand in Partnerschaft mit dem Integrationsprogramm der Kantonalen Schule für Berufsbildung, Aarau. Die Lernenden stammen aus Eritrea, Äthiopien, aus Afghanistan, Iran, aber auch aus Mazedonien, Italien, Spanien, Portugal, Albanien, Kosovo sowie aus Lateinamerika. Details

 

Ein im Projekt realisierter Audio Walk (30') ist bis zum Ende der Ausstellung "Flucht" (17. September 2017) im Stadtmuseum Aarau verfügbar. Ausleihe am Empfang.

   
 
   © artlink | Büro für Kulturkooperation      Design: Eva Rolli Visuelle Gestaltung