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Newsletter Literatur

 

April 2018

 

  • Karoline Kamel in Winterthur
  • Scholastique Mukasonga in der Fondation Michalski, Montricher
  • Salon Africain und Espace des Cultures Arabes in Genf
  • Burhan Sönmez in Chiasso und Zürich
  • Hernan Ronsino in Zürich und Basel
  • Najem Wali und Mahi Binebine in Solothurn
  • Kosovë is everywhere in Luzern, Solothurn und Renens
  • Khaled Kalifa in Zürich und Basel
  • Danile Galera in Zürich
  • Yambo Ouologuem als Thema in Lausanne und Ecublens
  • Fatou Diome auf Lesereise in der Schweiz

17. April 2018, 19:30 Uhr, Villa Sträuli, Winterthur: Karoline Kamel
Die ägyptische Autorin und Journalistin, zurzeit in einem Gastatelier in Winterthur, schreibt Artikel und Kurzgeschichten über Frauenthemen und soziale Fragen in Ägypten. Auch Reiseliteratur ist ihr wichtig. In der Villa Sträuli arbeitet sie an ihrem ersten Roman. Im Gespräch mit Susanne Schanda stellt sie neue Texte vor und erzählt von ihren Erfahrungen in Ägypten und in der Schweiz.
www.villastraeuli.ch

 

21. April 2018, 18:30 Uhr, Fondation Michalski, Montricher: Scholastique Mukasonga
Die Autorin spricht über ihren neuen Roman «Un si beau diplôme!». Sie nimmt darin Bezug auf die eigenen Erfahrungen als Kind während des Völkermords in Rwanda und insbesondere auf die Hoffnung ihres Vaters, dass ein Diplom, eine gute Ausbildung, eine Zukunft jenseits von ethnischen Zuschreibungen ermöglicht.
www.fondation-janmichalski.com

 

25. - 29. April 2018, Palexpo Genf:
Salon du livre
Auf den verschiedenen kleinen Bühnen trifft man Autorinnen und Autoren, viele natürlich aus der Schweiz und Frankreich. In unserem Fokus sind insbesondere die Bühnen des ICAM (L’Institut des cultures arabes et méditerranéennes) und der Salon Africain.
Letzterer ist den Frauen gewidmet: «Ces Amazones qui font l’Afrique». Eingeladen ist als Ehrengast die senegalesische Meisterin Aminata Sow Fall, ausserdem die Panafrikanerin Véronique Tadjo, die sich in ihrem neuen Roman «En compagnie des hommes» mit der Ebola-Epidemie und der Frage nach dem Zusammengehen von Mensch und Natur auseinandersetzt. Auch über die Geschichte der starken Frauen Afrikas wird gesprochen werden. Neben weiteren Autorinnen wie Ananda Devi und Ken Bugul sind auch interessante (männliche) Autoren eingeladen, von denen einige auch über kämpferische Frauen schreiben, unter anderen Louis Camara, Yamen Manaï und Wilfried N’Sondé.
www.salondulivre.ch

2. - 6. Mai 2018, Chiasso Letteraria

Das Tessiner Literaturfestival widmet sich dem Thema «Tabù». Eingeladen sind unter anderen der Haitianer Dany Laferrière aus Kanada, der Kamerun-Schweizer Max Lobe sowie der in Grossbritannien lebende türkische Autor Burhan Sönmez.
www.chiassoletteraria.ch

 

7. Mai 2018, 19:30 Uhr, Literaturhaus Zürich: Burhan Sönmez
Der türkische Schriftsteller und Jurist Burhan Sönmez setzt sich für Menschenrechte ein.1996 wurde er bei einem Polizei-Übergriff schwer verletzt. In seinem neuen Roman spielen Folter und Misshandlung auch eine Rolle; aber nicht die wichtigste. «Istanbul Istanbul» (btb 2017, aus dem Türkischen von Sabine Adatepe) erzählt die Geschichte einer Stadt, und zwar gleichsam aus der Unterwelt. Vier Männer sitzen gemeinsam in einem Kerkerloch - ein Student, ein Doktor, ein Barbier und ein alter Mann. Sie erzählen einander Geschichten, in denen sie ihrer schwierigen Situation zum Trotz das Leben, die Liebe und die Freiheit beschwören; Geschichten voller Leichtigkeit und Witz.
www.literaturhaus.ch
Freier Eintritt für Mitglieder des Anderen Literaturklubs www.literaturklub.ch

9. Mai 2018, 19 Uhr, Galerie Bildhalle, Stauffacherquai 56, Zürich: Hernán Ronsino
Der argentinische Autor Hernán Ronsino hat im Zürcher Bilgerverlag seine deutschsprachige Heimat gefunden. Zurzeit ist er Writer in Residence in Zürich. Mit «La descomposición» (dt. «In Auflösung», Bilgerverlag 2018, aus dem argentinischen Spanisch von Luis Ruby) stellt er den ersten Roman seines nun gesamthaft auf Deutsch vorliegenden dreiteiligen Pampa-Zyklus vor. Ort der Handlung des fragmentarischen Romans ist Chivilcoy, eine Stadt in der Provinz Buenos Aires, Anlass ist Abelardo Kieffers Geburtstag – und seine Überzeugung, es sei an der Zeit, die Trauer hinter sich zu lassen – ein Roman über die vielen Schichten des Erinnerns.
www.bilgerverlag.ch

Weitere Veranstaltung mit Ronsino:
14. Juni 2018, 19 Uhr, Literaturhaus Basel 
www.literaturhaus-basel.ch
Freier Eintritt für Mitglieder des Anderen Literaturklubs www.literaturklub.ch/

 

11. - 13. Mai 2018 Solothurner Literaturtage
Die Literaturtage in Solothurn sind vor allem ein Treffpunkt für Autoren und Autorinnen aus der Schweiz. Unter den internationalen Gästen sind neben «Kosovë is everywhere» (siehe unten) der in Deutschland lebende Iraker Najem Wali und der Marokkaner Mahi Binebine. Binebines neuester Roman «Le fou du roi», der von einem Hofnarr des marokkanischen Königs im 20. Jahrhundert erzählt, erscheint in diesen Tagen bei Lenos auf Deutsch.
www.literatur.ch

Bern ist überall: «Kosovë is everywhere»
«Bern ist überall» ist die Gruppe von zwölf Schweizer Autorinnen und Musikern (Guy Krneta, Ariane v. Graffenried, Gerhard Meister, Antoine Jaccoud, Adi Blum u.a.m.), die mündliche Literatur mit Musik verbinden und auf die Bühne bringen. Einen besonderen Wert legt das Kollektiv auf die Mehrsprachigkeit und die Gruppendynamik auf der Bühne. Für «Kosovë is everywhere» arbeitete sie mit KünstlerInnn im Kosovo zusammen. 2018 wird «Bern ist überall» an verschiedenen Festivals gemeinsam mit Autoren und Autorinnen aus dem Kosovo auftreten.
Die nächsten Auftritte:
9. Mai 2018, 19:30 Uhr, Heubühne Hinter Musegg, Luzern, woerdz.ch
11. Mai 2018, 16 Uhr, Solothurner Literaturtage www.literatur.ch
16. Juni 2018, Festimixx Renens, www.festimixx.ch

 

16. Mai 2018, 19:30 Uhr, Literaturhaus Zürich:
17. Mai 2018, 19 Uhr, Literaturhaus Basel
Khaled Kalifa

Khaled Kalifa zählt zu den bekanntesten syrischen Autoren und lebt als einer der wenigen noch in seiner Heimat. «Der Tod ist ein mühseliges Geschäft» (Rowohlt 2018, aus dem Arabischen von Hartmut Fähndrich) erzählt von einer Reise quer durch Syrien: Drei Geschwister transportieren in einem Minibus ihren in einem Damaszener Krankenhaus verstorbenen Vater in dessen Heimatort, um ihn dort bestatten zu lassen. 
In Zürich tritt Khaled Kalifa gemeinsam mit der Nachwuchsautorin Marwa Melhem auf, in Basel mit Mira Sadawi (Libanon), beides Finalistinnen der Schreibwerkstatt «Beirut Short Stories 2017». 
www.literaturhaus.ch
www.literaturhaus-basel.ch
Freier Eintritt für Mitglieder des Anderen Literaturklubs www.literaturklub.ch

 

17. Mai 2018, 19:30 Uhr, Literaturhaus Zürich: Daniel Galera
In seinem neusten Werk «So enden wir» erzählt der junge brasilianische Autor Daniel Galera in nüchterner, fast beiläufiger Art, jedoch voller sprachlich virtuoser Details, die Generationsgeschichte von drei Männern und einer Frau. Sie waren Ende der Neunziger wütende Helden der Gegenkultur aus späten Punks, Künstlern und digitalen Bohemiens – und fühlten sich unsterblich.
www.literaturhaus.ch
Freier Eintritt für Mitglieder des Anderen Literaturklubs www.literaturklub.ch

 

18. - 20. Mai 2018, Espace Held, Ecublens: Trois romans africains mis en musique
Der letztes Jahr verstorbene malische Autor Yambo Ouologuem steht im Zentrum einer wissenschaftlichen Tagung an der Uni Lausanne. Sein 1968 erschienener Roman «Le devoir de violence» - umstritten und mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert - rechnete mit den Kolonisatorischen ebenso wie mit den neuen afrikanischen Herrschern ab. Anlässlich der Tagung präsentiert die Compagnie Eustache mit dem Festival Encres Noires musikalische Bearbeitungen zu drei afrikanischen Romanen, u.a. «Le devoir de violence».
etudes-africaines
www.eustache.ch/encres-noires 

 

5. - 12. Juni 2018, Interbiblio-Lesereise mit Fatou Diome
Interbiblio, der Dachverein der Interkulturellen Bibliotheken der Schweiz lädt zu seinem 25-jährigen Jubiläum die Autorin Fatou Diome zu einer Lesereise in interkulturelle Bibliotheken der deutschen und französischen Schweiz ein. Die in Frankreich lebende, aus Senegal stammende Autorin ist mit ihrem ersten Roman «Im Bauch des Ozeans» bekannt geworden und beschäftigt sich auch in ihren weiteren Romanen mit Fragen der kulturellen und sprachlichen Vielfalt, der Identität, mit Auswanderung, Flucht und Exil. Im Herbst wird eine zweite Lesereise mit Bachtyar Ali stattfinden.
www.interbiblio.ch

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