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Newsletter Literatur

 

 

September 2017

Wir erinnern Sie gerne an die Veranstaltungen und Festivals mit AutorInnen aus Afrika, Asien und Lateinamerika in diesem Herbst in der Schweiz.

  • Hisham Matar, Kaouther Adimi in Morges
  • Taiye Selasi in Zürich
  • Arundhati Roy in Zürich
  • Yaa Gyasi in Zürich
  • Fesitval Babel Bellinzona
  • Xiaolu Guo in Zürich
  • Boualem Sansal in Zürich
  • Shumona Sinha: Zofingen, Basel, Zürich
  • Zürich liest mit Gaël Faye, Hamed Abboud und Ken Bugul
  • Vorschau: Rosa Yassin Hassan, Bachtyar Ali, literaare Herbsttag

     

     

    1. - 3. September 2017, Le livre sur les quais in Morges mit Hisham Matar und Kathouter Adimi
    Unter den zahlreichen AutorInnen, die dieses Jahr an den Ufern des Lac Léman diskutieren und signieren, ist Hisham Matar, dessen drei verstörenden und faszinierenden Romane um ein Thema kreisen: die Geschichte und Gegenwart Libyens und insbesondere das bis heute ungeklärte Verschwinden seines Vaters.
    In Morges mit dabei ist auch die junge französisch-algerische Kaouther Adimi, deren erster Roman „Des pierres dans ma poche“ in diesem Herbst bei Lenos auf Deutsch erscheint
    www.lelivresurlesquais.ch

    6. September 2017, 19.30 Uhr,  Literaturhaus Zürich: Taiye Selasi
    Auf Einladung des Netzwerks Schwarzer Frauen Bla*Sh spricht Taiye Selasi über ihren Roman „Ghana must go“, der der Geschichte einer Familie zwischen den USA und Ghana folgt. Selasi hat auch den Begriff „Afropolitan“ geprägt, für die urban ausgerichteten „Welt-AfrikanerInnen“.
    www.literaturhaus.ch
    Freier Eintritt für Mitglieder des Anderen Literaturklubs www.literaturklub.ch

    11. September 2017, 20 Uhr, Kosmos Kulturhaus Zürich:  Arundhati Roy
    Zwanzig Jahre nach „Der Gott der kleinen Dinge“ erscheint ein neuer Roman der indische Schriftstellerin Arundhati Roy. Sie stellt „Ministerium des äussersten Glücks“ im neuen Kulturhaus von Zürich vor.
    kosmos-kultur.ch  

    11. September 2017, 20 Uhr, Kaufleuten Zürich: Yaa Gyasi
    Yaa Gyasi hat mit „Heimkehr“ ein beeindruckendes, bereits mehrfach ausgezeichnetes Buch geschrieben: Ausgehend von einem ghanaischen Geschwisterpaar verfolgt die amerikanische Autorin mit Jahrgang 1989 das Thema Sklaverei über acht Generationen hinweg bis heute, über die Meere und Kontinente.
    www.kaufleuten.ch
    Freier Eintritt für Mitglieder des Anderen Literaturklubs (Link bei info@artlink.ch erfragen)

    16. - 17. September 2017:  BabelFestival di letteratura e traduzione Bellinzona
    u.a. mit Xiaolu Guo (GB/China), Yu Hua (China) und Abdelfattah Kilito (Marokko)
    babelfestival.com

    3. Oktober 2017, 19.30 Uhr, Literaturhaus Zürich: Xiaolu Guo
    2015 war Xiaolu Guo als Writer in Residence in Zürich, nun kehrt sie mit „Memoiren“ zurück, die sie grösstenteils hier geschrieben hat: „Es war einmal im Fernen Osten“ (Knaus Verlag) erzählt von dem langen Weg, der Xiaolu Guo aus einem ärmlichen Fischernest am Ostchinesischen Meer an die Filmhochschule im sich rasant verändernden Peking der 90er Jahre und schliesslich nach London führt. Sie beschreibt ihre Reise von Ost nach West mit einer Klarsicht, die nur jemand besitzt, der angekommen ist und sich zugleich fremd fühlt.
    www.literaturhaus.ch
    Freier Eintritt für Mitglieder des Anderen Literaturklubs www.literaturklub.ch
    Am 4. Oktober um 20 Uhr ist Xiaolu Guo auch in der Buchhandlung Paranoia City in Zürich zu Gast.
    www.paranoiacity.ch

    20. Oktober 2017, 19.30 Uhr, Literaturhaus Zürich: Boualem Sansal
    Bis zu seiner Entlassung im Jahr 2003 war Boualem Sansal Direktor des algerischen Industrieministeriums. Sein Debüt „Der Schwur der Barbaren“ wurde 1999 mit allen relevanten Literaturpreisen Frankreichs ausgezeichnet, 2011 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In „2084. Das Ende der Welt“ erzählt Sansal die Geschichte Atis, der in einem religiös-totalitär beherrschten Staat für seine Freiheit und Würde kämpft. Sansal entwirft eine Zukunft, die George Orwells "1984" an Drastik bei weitem überbietet – und tut dies in einer Sprache, deren poetische Sprengkraft unmittelbar fühlbar wird.
    www.literaturhaus.ch
    Freier Eintritt für Mitglieder des Anderen Literaturklubs www.literaturklub.ch

    22. Oktober 2017, 10.30 Uhr, Hotel Zofingen www.literaturtagezofingen.ch
    24. Oktober 2017, 19 Uhr, Literaturhaus Basel www.literaturhaus-basel.ch
    26. Oktober 2017, 20 Uhr, Theater am Neumarkt Zürich www.zuerich-liest.ch
    Eine weitere ehemalige writer in residence in Zürich, die indisch-französische Autorin Shumona Sinha, kommt mit einem neuen Roman „Staatenlos“ (Edition Nautilus) zurück: Die Frauen in Shumona Sinhas neuem Roman sind entwurzelt, heimatlos, nie ganz angekommen in einer Gesellschaft, die unlebbar ist, vor allem für Frauen und Fremde. Voller Wut erzählt Sinha von Rassismus, Sexismus und Unterdrückung in Frankreich wie in Indien.
    In Basel freier Eintritt für Mitglieder des Anderen Literaturklubs www.literaturklub.ch

    25. – 29. Oktober 2017: Zürich liest
    Neben Shumona Sinha (siehe oben) sind für das Zürcher Festival angekündigt:
    - der burundisch-französische Autor und Sänger Gaël Faye mit „Kleines Land“ (26. Oktober, 20.30 Uhr Karl der Grosse)
    - Hamed Abboud (Syrien/Österreich) mit „Der Tod backt einen Geburtstagskuchen", begleitet von Bahur Ghazi an der Oud (27. Oktober, 21 Uhr, Karl der Grosse)
    - die senegalesische Autorin Ken Bugul. Sie ist die derzeitige Writer in Residence in Zürich. Ihr autobiografischer Bericht von 1982 „Die Nacht des Baobab“ (Unionsverlag), eine der ersten Veröffentlichungen einer Westafrikanerin, gehört zu den wichtigen Dokumenten der frankophonen afrikanischen Literatur. Nachdem es lange Zeit eher still um sie geworden war, hat sie in der Schweiz, nicht zuletzt durch den Film von Silvia Voser „Personne n’en veut“, ein neues Publikum gefunden. (28. Oktober 2017, 19.30 Uhr, Buchhandlung im Volkshaus Zürich)
    www.zuerich-liest.ch

    Vorschau

    12. - 14. November 2017: Writer in Prison Day in Basel, Zürich und Bern, mit Rosa Yassin Hassan (Syrien/D)
    www.pen-dschweiz.ch

    15. November 2017, 20 Uhr, Kosmos Kulturhaus Zürich:
    Bachtyar Ali
    (Kurdistan/D) stellt den neu auf Deutsch übersetzten Roman „Die Stadt der weissen Musiker“ (Unionsverlag) vor.
    kosmos-kultur.ch

    18. November 2017 literaare Herbsttag in Thun
    ,
    u.a. mit dem Verlag microtext und der syrischen Autorin Rasha Abbas.
    www.literaare.ch

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